Impulsgeber*innen
Lluís Bonet Director of the Cultural Management Program and Professor of Economics at the University of Barcelona. Expert in cultural economics, cultural management and cultural policies. Honoured with the ENCATC Award Laureate for Outstanding Contribution (2023) and the Catalan Audiovisual Council Research Award (2002). He has been a visiting researcher in different universities and guest lecturer in more than fifty countries. He has served on the boards of many cultural and academic institutions, and on juries and editorial boards of academic journals. He has participated in numerous international projects funded by the Horizon Europe, Creative Europe, Erasmus+ or Research Council of Norway programs. Publications connected to the congress theme are: La politique culturelle de Vox en Espagne : du laboratoire institutionnel à la dispute stratégique (2026), Direct government contribution to culture: legitimacy, financial mechanisms and level of spending compared internationally (2025), Cultural policies in illiberal democracies: a conceptual framework based on the Polish and Hungarian government experiences (2020).
Lluís Bonet (engl.) Director of the Cultural Management Program and Professor of Economics at the University of Barcelona. Expert in cultural economics, cultural management and cultural policies. Honoured with the ENCATC Award Laureate for Outstanding Contribution (2023) and the Catalan Audiovisual Council Research Award (2002). He has been a visiting researcher in different universities and guest lecturer in more than fifty countries. He has served on the boards of many cultural and academic institutions, and on juries and editorial boards of academic journals. He has participated in numerous international projects funded by the Horizon Europe, Creative Europe, Erasmus+ or Research Council of Norway programs. Publications connected to the congress theme are: La politique culturelle de Vox en Espagne : du laboratoire institutionnel à la dispute stratégique (2026), Direct government contribution to culture: legitimacy, financial mechanisms and level of spending compared internationally (2025), Cultural policies in illiberal democracies: a conceptual framework based on the Polish and Hungarian government experiences (2020).
Dr. Sabine Dengel *1967, hat Politikwissenschaft, Soziologie, Sozialpsychologie und Philosophie an der Universität des Saarlandes studiert und über politische Erziehung im Deutschen Kaiserreich, dem NS-Staat und der DDR promoviert. Tätigkeiten im Hochschulbereich in Wissenschaft und Lehre, in der Stadtentwicklung sowie als freiberufliche Projektmanagerin für politische und kulturelle Bildung. Von 2008 bis 2021 hatte sie unterschiedliche Funktionen in der Bundeszentrale für politische Bildung inne: 2018-2020 Leiterin der Projektgruppe »politische Bildung & Kultur«; 2020-2021 Leiterin des Fachbereichs Förderung. Seit Oktober 2021 ist sie Dezernentin für Bildung, Kultur und Jugend der Landeshauptstadt Saarbrücken. Ihre inhaltlichen Schwerpunkte liegen in moderner politischer Theorie, Theorie politischer und kultureller Bildung, (historische) Bildungsforschung, Demokratietheorie.
Stefan Gebhard ist Forscher, Künstler und Vermittler an der Schnittstelle Kunst, Politik und Gesellschaft. Zwischen 2020 und 2025 leitete er den Zertifikatsstudiengang Darstellendes Spiel an der Universität Koblenz. In seiner Dissertation untersuchte er die Arbeit von Künstler*innen an Schulen, weitere Publikationen kreisen um das Verhältnis ästhetischer und politischer Bildung. Als Teil des Künstler*innen-Duos by proxy entwickelt er performative und partizipative Formate, zuletzt das Workshop-Format Liebe Zukunft.
Peter Grabowski *1967, Journalist, ist seit 2010 als der kulturpolitische reporter u.a. für WDR, Publikums- und Fachmagazine sowie im eigenen Blog crossmedial tätig. Darüber hinaus moderiert er einzelne Podien und ganze Tagungen im Spannungsfeld von Politik und Kultur(-Wirtschaft). Er ist Mitglied bei netzwerk recherche, Lobbycontrol, Wikimedia und CORRECT!V.
Dr. Ina Hartwig , geb. 1963 in Hamburg, studierte Romanistik und Germanistik in Avignon und Berlin. Nach vielen Jahren als verantwortliche Literaturredakteurin der »Frankfurter Rundschau« (1997-2009) und Herausgeberin des »Kursbuch« (2002-2005) war sie freischaffende Autorin, Kritikerin und Moderatorin. Sie hatte Gastprofessuren in St. Louis (USA), Göttingen und Leipzig inne und schrieb u.a. für die »Die Zeit« und die »Süddeutsche Zeitung«. 2011 wurde sie mit dem Alfred-Kerr-Preis für Literaturkritik ausgezeichnet. Im S. Fischer Verlag erschien ihre Essaysammlung »Das Geheimfach ist offen. Über Literatur« (2012) und »Ingeborg Bachmann. Eine Biographie in Bruchstücken« (2017; aktualisierte Neuauflage 2026). Für den Film »Die Geträumten« (Österreich 2016), verfasste sie zusammen mit der Regisseurin Ruth Beckermann das Drehbuch. Im akademischen Jahr 2015/16 war sie Fellow am Wissenschaftskolleg zu Berlin. Seit Juli 2016 ist sie Dezernentin für Kultur und Wissenschaft der Stadt Frankfurt am Main.
Dr. Ina Hartwig (engl.) Dr. Ina Hartwig, born in Hamburg in 1963, studied Romance languages and literature and German studies in Avignon and Berlin. After many years as literary editor at the Frankfurter Rundschau (Frankfurter Rundschau) from 1997 to 2009 and as editor of Kursbuch (Kursbuch) from 2002 to 2005, she worked as an independent author, critic, and moderator. She held visiting professorships in St. Louis, Göttingen, and Leipzig and wrote, among others, for Die Zeit (Die Zeit) and the Süddeutsche Zeitung (Süddeutsche Zeitung). In 2011, she received the Alfred Kerr Prize for Literary Criticism. Her essay collection Das Geheimfach ist offen. Über Literatur was published by S. Fischer (S. Fischer Verlag) in 2012, followed by Ingeborg Bachmann. Eine Biographie in Bruchstücken in 2017, with an updated new edition in 2026. Together with director Ruth Beckermann, she co-wrote the screenplay for the film Die Geträumten (Die Geträumten, Austria 2016). In the 2015/16 academic year, she was a fellow at the Institute for Advanced Study Berlin (Wissenschaftskolleg zu Berlin). Since July 2016, she has served as the city councillor responsible for culture and science of the City of Frankfurt am Main.
Kirsten Haß studierte Germanistik und Publizistik in Berlin. Nach mehreren Jahren als Leiterin PR im Buchhandel war sie bis 2006 Geschäftsführerin des Landesverbands Freier Theater in Niedersachsen, Sprecherin der Freien Kulturverbände Niedersachsen sowie Vorsitzende des Bundesverbands Freier Theater. Das Thema Evaluation im Kulturbereich war bereits in dieser Zeit Schwerpunkt ihrer Vortrags- und Seminartätigkeit. 2007 begann sie bei der Kulturstiftung des Bundes zunächst als Leiterin der Allgemeinen Projektförderung und leitete ab 2010 den Förder- und Programmbereich der Stiftung. 2020 wechselte Kirsten Haß auf die Position der Verwaltungsdirektorin und bildet gemeinsam mit Katarzyna Wielga-Skolimowska den Vorstand der Kulturstiftung des Bundes.
Kirsten Haß (engl.) Kirsten Haß studied German studies and communication studies in Berlin.
After several years as Head of PR in the book trade, she served until 2006 as Managing Director of the Lower Saxony Association of Independent Theatres (Landesverband Freier Theater Niedersachsen), spokesperson for the Independent Cultural Associations of Lower Saxony (Freie Kulturverbände Niedersachsen), and Chair of the Federal Association of Independent Performing Arts (Bundesverband Freie Darstellende Künste).
Evaluation in the cultural sector was already a focus of her lectures and seminars during this period.
In 2007, she joined the German Federal Cultural Foundation (Kulturstiftung des Bundes), initially as Head of General Project Funding, and from 2011 onward she headed the foundation’s Funding and Programmes Division.
In 2020, Kirsten Haß moved into the position of Administrative Director and, together with Katarzyna Wielga-Skolimowska, forms the Executive Board of the German Federal Cultural Foundation (Kulturstiftung des Bundes).
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Prof. Dr. Markus Hilgert ist seit 1. April 2025 Präsident der Universität der Künste Berlin, seit dem 8. November 2025 Präsident der Kulturpolitischen Gesellschaft e.V. und engagiert sich seit Jahren ehrenamtlich in den Bereichen Kultur und Wissenschaft. Im Vordergrund stehen dabei stets fachpolitische Themen. Von 2018 bis 2025 war Hilgert Generalsekretär und Vorstand der Kulturstiftung der Länder und von 2014 bis 2018 Direktor des Vorderasiatischen Museums im Pergamonmuseum der Staatlichen Museen zu Berlin – Preußischer Kulturbesitz. Von 2007 bis 2014 lehrte Hilgert als Professor für Altorientalistik an der Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg. Als Honorarprofessor unterrichtet Hilgert gegenwärtig an der Freien Universität Berlin, der Universität Heidelberg und der Universität Marburg. Hilgert war von 2009 bis 2015 Vorsitzender der Deutschen Orient-Gesellschaft und von 2013 bis 2015 Vorsitzender der von der baden-württembergischen Landesministerin für Wissenschaft, Forschung und Kunst Theresia Bauer eingesetzten Expertenkommission zur »Situation der ‚Kleinen Fächer‘ in Baden-Württemberg« des Ministeriums für Wissenschaft, Forschung und Kunst Baden-Württemberg. 2017 wurde Hilgert zum Gründungspräsident von Blue Shield Deutschland gewählt. Als Generalsekretär der Kulturstiftung der Länder initiierte er im Jahr 2021 die Notfallallianz Kultur, ein gesamtgesellschaftliches Bündnis für Resilienz in der Kultur. Hilgert engagiert sich für kulturpolitische Anliegen in verschiedenen Gremien auf nationaler und internationaler Ebene, darunter im Vorstand der Deutschen UNESCO Kommission, im Kuratorium der Konrad-Adenauer-Stiftung sowie im Stiftungsrat der Aliph Foundation. Hilgerts Veröffentlichungen umfassen zahlreiche wissenschaftliche Publikationen sowie Beiträge zu aktuellen kultur- und gesellschaftspolitischen Themen. Dazu zählen der gemeinsam mit Ronald Grätz herausgegebene Band »Innen – Außen. Perspektiven einer integrierten Kulturpolitik« (2021) sowie der 2018 erschienene Band »Objektepistemologien. Zur Vermessung eines transdisziplinären Forschungsraums« (mit Henrike Simon und Kerstin P. Hofmann).
Prof. Dr. Markus Hilgert (engl.) He has served as President of the Berlin University of the Arts (Universität der Künste Berlin) since 1 April 2025 and as President of the German Association for Cultural Policy (Präsident der Kulturpolitischen Gesellschaft e.V.) since 8 November 2025 and has been actively involved on a voluntary basis in the fields of culture and academia for many years. His work has consistently focused on sector-specific policy issues. From 2018 to 2025, Hilgert was Secretary-General and member of the Executive Board of the Cultural Foundation of the German States (Kulturstiftung der Länder), and from 2014 to 2018 he was Director of the Ancient Near East Museum (Vorderasiatisches Museum) at the Pergamon Museum (Pergamonmuseum) of the National Museums in Berlin – Prussian Cultural Heritage (Staatliche Museen zu Berlin – Preußischer Kulturbesitz). From 2007 to 2014, Hilgert taught as Professor of Ancient Near Eastern Studies at Heidelberg University (Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg). As an Honorary Professor, he currently teaches at Freie Universität Berlin (Freie Universität Berlin), Heidelberg University (Universität Heidelberg), and the University of Marburg (Universität Marburg). From 2009 to 2015, Hilgert served as Chair of the German Oriental Society (Deutsche Orient-Gesellschaft) and, from 2013 to 2015, as Chair of the Expert Commission on the “Situation of the ‘Small Disciplines’ in Baden-Württemberg” (Expertenkommission zur »Situation der ‚Kleinen Fächer‘ in Baden-Württemberg«), appointed by Theresia Bauer, Baden-Württemberg’s State Minister for Science, Research and the Arts, at the Baden-Württemberg Ministry of Science, Research and the Arts (Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst Baden-Württemberg). In 2017, Hilgert was elected founding President of Blue Shield Germany (Blue Shield Deutschland). As Secretary-General of the Cultural Foundation of the German States (Kulturstiftung der Länder), he initiated the Emergency Alliance for Culture (Notfallallianz Kultur) in 2021, a broad-based alliance to strengthen resilience in the cultural sector. Hilgert is committed to cultural policy issues in various bodies at the national and international levels, including the Executive Board of the German Commission for UNESCO (Deutsche UNESCO-Kommission), the Board of Trustees of the Konrad-Adenauer-Stiftung (Konrad-Adenauer-Stiftung), and the Foundation Board of the ALIPH Foundation (Aliph Foundation). Hilgert’s publications include numerous academic works as well as contributions on current cultural and socio-political issues. These include the volume “Innen – Außen. Perspektiven einer integrierten Kulturpolitik” (2021), co-edited with Ronald Grätz, and the volume “Objektepistemologien. Zur Vermessung eines transdisziplinären Forschungsraums” (2018), published with Henrike Simon and Kerstin P. Hofmann.
Dr. Pavla Hivert is an assistant professor in the Department of Arts Management at the Faculty of Business Administration, Prague University of Economics and Business, where she engages in academic teaching and research. Her research expertise encompasses cultural management, cultural policy, and emerging business models in creative industries.
Dr. Hivert maintains an active presence in cultural practice alongside her academic work. With extensive experience as a cultural manager in institutions and projects, she served as Director of the Arts and Theatre Institute and General Director of the Prague Quadrennial, from 2008 to 2025. In November 2025, she was appointed Bursar (Financial and Administrative Director) of the Academy of Fine Arts in Prague AVU.
She participates in different expert bodies and networks, including her role as a member of the Culture Section of the Czech UNESCO Commission.
Dr. Pavla Hivert (engl.) is an assistant professor in the Department of Arts Management at the Faculty of Business Administration, Prague University of Economics and Business, where she engages in academic teaching and research. Her research expertise encompasses cultural management, cultural policy, and emerging business models in creative industries.
Dr. Hivert maintains an active presence in cultural practice alongside her academic work. With extensive experience as a cultural manager in institutions and projects, she served as Director of the Arts and Theatre Institute and General Director of the Prague Quadrennial, from 2008 to 2025. In November 2025, she was appointed Bursar (Financial and Administrative Director) of the Academy of Fine Arts in Prague AVU.
She participates in different expert bodies and networks, including her role as a member of the Culture Section of the Czech UNESCO Commission.
Johanne Hoppstock ist Künstlerin, Theaterpädagogin und Lehrerin an einem Weiterbildungskolleg in NRW. Sie arbeitet an den Schnittstellen von ästhetischer Praxis, Kultureller Bildung und demokratischer Bildung mit einem Schwerpunkt auf kollektiver Vorstellungskraft als politische Praxis.
Aktuell leitet sie Offener Prozess, ein Forschungstheaterprojekt, das sie im Rahmen ihres Unterrichts mit jungen Erwachsenen zu NSU, Erinnerung und Demokratie entwickelt. Als Teil des Künstler*innen-Duos by proxy entwickelt sie performative und partizipative Formate, zuletzt das Workshop-Format Liebe Zukunft.
Prof. Dr. Friedhelm Hufen studierte Rechtswissenschaften und Politikwissenschaft in Münster, Freiburg und Princeton (USA). Nach beiden juristischen Staatsexamen, Promotion und Habilitation hatte er Professuren für öffentliches Recht in Augsburg, Regensburg (dort auch für Rechtsphilosophie) und seit 1993 in Mainz (emeritiert seit 2011) und Gastprofessuren in New Orleans, Cape-Town und Paris inne. Er war Mitglied des Verfassungsgerichtshofs des Landes Rheinland-Pfalz. (2008-2014), stellvertretender Vorsitzender der Vereinigung Deutscher Staatsrechtslehrer (2004/ 2005) und Mitglied in zahlreichen Vereinigungen und Kommissionen. Seine Hauptarbeitsgebiete sind Verfassungsrecht, Verwaltungsrecht, Kulturrecht, Medizinrecht und Grenzfragen des Rechts und der Ethik. Unter seinen zahlreichen Veröffentlichungen sind vor allem die Lehrbücher zu den Grundrechten und zum Verwaltungsprozessrecht zu erwähnen. Prof. Hufen ist Träger des Verdienstordens des Landes Rheinland-Pfalz.
Prof. Dr. Friedhelm Hufen (engl.) Prof. Dr. Friedhelm Hufen studied law and political science in Münster, Freiburg, and Princeton (USA). After completing both state law examinations, his doctorate, and his habilitation, he held professorships in public law in Augsburg and Regensburg, where he also taught legal philosophy, and from 1993 in Mainz, where he has been emeritus since 2011. He also held visiting professorships in New Orleans, Cape Town, and Paris. He was a member of the Constitutional Court of Rhineland-Palatinate (Verfassungsgerichtshof Rheinland-Pfalz) from 2008 to 2014. He served as Deputy Chair of the Association of German Constitutional Law Teachers (Vereinigung Deutscher Staatsrechtslehrer) in 2004/2005 and was a member of numerous associations and commissions. His main fields of work are constitutional law, administrative law, cultural law, medical law, and boundary issues between law and ethics. Among his numerous publications, his textbooks on fundamental rights and administrative procedural law deserve particular mention. Prof. Hufen is a recipient of the Order of Merit of the State of Rhineland-Palatinate.
Dr. Ronja Kampschulte
Basil Kerski
ist Kulturmanager, Museumsleiter, Politikexperte, Publizist und seit Januar 2026 Präsident der Stiftung Haus der Geschichte Nordrhein-Westfalen mit Sitz in Düsseldorf. Er war zuvor 15 Jahre lang Direktor des Europäischen Solidarność-Zentrums in Danzig.
Geboren 1969 in einer irakisch-polnischen Familie in Danzig, lebte Basil Kerski in seiner Kindheit und Jugend im Irak, in der Volksrepublik Polen und in West-Berlin. Er studierte Politikwissenschaft und Slawistik an der Freien Universität Berlin.
Er war Wissenschaftlicher Mitarbeiter im deutsch-amerikanischen Aspen Institute Berlin, im Forschungsinstitut der Deutschen Gesellschaft für Auswärtige Politik und im Deutschen Bundestag. Basil Kerski ist ehemaliger Chefredakteur des zweisprachigen »Deutsch-Polnischen Magazins DIALOG«, Autor und Herausgeber sowie politischer Kommentator in europäischen Medien.
Für sein europäisches Engagement wurde Basil Kerski u.a. mit dem französischen Orden der Ehrenlegion, dem Bundesverdienstkreuz sowie dem polnischen Verdienstkreuz in Gold ausgezeichnet.
Basil Kerski (engl.) Basil Kerski is a cultural manager, museum director, policy expert, and publicist and, since January 2026, President of the House of History Foundation of North Rhine-Westphalia (Stiftung Haus der Geschichte Nordrhein-Westfalen), based in Düsseldorf.
He previously served for 15 years as Director of the European Solidarity Centre in Gdańsk.
Born in Gdańsk in 1969 into an Iraqi-Polish family, Basil Kerski spent his childhood and youth in Iraq, in the Polish People’s Republic, and in West Berlin.
He studied political science and Slavic studies at Freie Universität Berlin (Freie Universität Berlin).
He worked as a research associate at Aspen Institute Berlin (Aspen Institute Berlin), at the research institute of the German Council on Foreign Relations (Deutsche Gesellschaft für Auswärtige Politik), and in the German Bundestag (Deutscher Bundestag).
Basil Kerski is the former editor-in-chief of the bilingual German-Polish magazine DIALOG (Deutsch-Polnisches Magazin DIALOG), as well as an author, editor, and political commentator in European media.
For his European engagement, he has received numerous honors, including the French Legion of Honour, the Cross of Merit of the Federal Republic of Germany, and the Polish Gold Cross of Merit.
Dr. André Mumot
geboren 1979 in Helmstedt, studierte Kulturwissenschaften und Ästhetische Praxis an der Universität Hildesheim und promovierte mit der Dissertation Bewegung und Subjekt. Zur Kontinuität eines literarischen Motivs von Petraca bis Stifter, von Bernhard bis Ransmayr.
Als freier Journalist hat er unter anderem für die Hannoversche Allgemeine Zeitung, die Hildesheimer Allgemeine Zeitung sowie für nachtkritik.de geschrieben. Seit 2014 ist er im Deutschlandfunk Kultur als Redakteur tätig und moderiert die Sendung »Fazit – Die Kultur vom Tage«, sowie das Theatermagazin »Rang 1«. Außerdem ist er regelmäßig als Theaterkritiker und Kulturjournalist zu hören. Er moderiert literarische Lesungen mit AutorInnen wie Coco Mellors, Jenny Mustard und Jasper Fforde.
Als Übersetzer englischsprachiger Romane und Sachbücher hat er die Werke namhafter AutorInnen wie Neil Gaiman, Jo Nesbø, Nick Harkaway, Cornelia Funke und Graham Moore für verschiedene Verlage wie Penguin, Hanser oder Berlin Verlag ins Deutsche übertragen. Seine Übersetzung des Romans Wunder von Raquel J. Palacio wurde 2014 mit dem Deutschen Jugendliteraturpreis ausgezeichnet. Seit 2021 übersetzt er für den Eichborn Verlag die »Stranger Times« und »Bunny McGarry« -Reihen des irischen Schriftstellers C. K. McDonnell.
Im Tectum-Verlag erschien 2008 sein Buch »Irrwege zum ich – Eine kleine Literaturgeschichte des Gehens«. Seine Romane Muttertag (2016) und Geisternächste (2018) werden bei Eichborn verlegt.
Dr. Eleanna Pitsikaki promovierte am Afrikanistik-Institut der Universität zu Köln über Performativität und Brüche in der interkulturellen Kunst- und Kulturvermittlung. Seit dem Jahr 2024 ist sie wissenschaftliche Mitarbeiterin am Institut für Europäische Musikethnologie der Universität zu Köln im Rahmen des EU-Horizon Projekts dialoguing@rts, wo sie in Italien, Deutschland und Serbien zur Förderung des sozialen Zusammenhalts durch die darstellenden Künste forscht. Von 2019-2024 war sie Referentin für Kulturelle Bildung bei der Stadt Ulm.
Eleanna Pitsikaki zählt zu den markantesten Stimmen der transkulturellen Musikszene ihrer Generation. Die in Kreta geborene Qanun-Virtuosin, transkulturelle Jazzmusikerin und Transkulturelle Musikvermittlerin verbindet auf einzigartige Weise musikalische Traditionen. Aktuell promoviert sie und setzt ihre künstlerisch-wissenschaftliche Forschung fort. Neben ihrer Tätigkeit als Dozentin an Institutionen wie der Hochschule für Musik Mainz und der Hochschule für Musik und Tanz Köln engagiert sie sich in internationalen Projekten zur interkulturellen Musikpädagogik. Sie war Co-Forscherin am Institut für Europäische Musikethnologie der Universität zu Köln im Rahmen des EU-Horizon Projekts dialoguing@rts.
Prof. Dr. Andreas Reckwitz ist Professor für Allgemeine Soziologie und Kultursoziologie an der Humboldt-Universität zu Berlin und einer der prägenden Soziologen der Gegenwart. Seine Arbeiten zur Moderne und Spätmoderne verbinden Gesellschaftstheorie, Kultursoziologie und Zeitdiagnose. Besondere Aufmerksamkeit fanden seine Bücher Die Erfindung der Kreativität, Die Gesellschaft der Singularitäten, Das Ende der Illusionen und Verlust. Sie wurden in 25 Sprachen übersetzt und haben weit über die Soziologie hinaus Resonanz gefunden. Für seine Forschungen erhielt er unter anderem den Gottfried Wilhelm Leibniz-Preis der Deutschen Forschungsgemeinschaft.
Prof. Dr. Andreas Reckwitz (engl.) Prof. Dr. Andreas Reckwitz is Professor of General Sociology and Cultural Sociology at Humboldt University of Berlin (Humboldt-Universität zu Berlin) and one of the defining sociologists of the present day. His work on modernity and late modernity combines social theory, cultural sociology, and diagnoses of the present. His books The Invention of Creativity (Die Erfindung der Kreativität), The Society of Singularities (Die Gesellschaft der Singularitäten), The End of Illusions (Das Ende der Illusionen), and Loss (Verlust) have attracted particular attention. They have been translated into 25 languages and have resonated far beyond sociology. Among other distinctions, he received the Gottfried Wilhelm Leibniz Prize of the German Research Foundation (Gottfried Wilhelm Leibniz-Preis der Deutschen Forschungsgemeinschaft) for his research.
Prof. Dr. Vanessa-Isabelle Reinwand-Weiss studierte Pädagogik, Theater- und Medienwissenschaften, Italoromanistik und Philosophie in Erlangen und Bologna und schloss 2007 mit einer Arbeit zu Bildungs- und Lernprozessen im Theaterspiel ihre Promotion an der Universität Erlangen-Nürnberg ab. Anschließend leitete sie als Postdoktorandin eine Studie zur frühkindlichen Bildung an der Universität Fribourg (Schweiz). Nach einer Juniorprofessur Kulturelle Bildung am Institut für Kulturpolitik der Universität Hildesheim ist sie seit 2012 Direktorin der Bundesakademie für Kulturelle Bildung Wolfenbüttel und lehrt als Professorin für Kulturelle Bildung weiterhin in Hildesheim.
Vanessa-Isabelle Reinwand-Weiss ist in zahlreichen Gremien und Jurys Kultureller Bildung aktiv, so ist sie z.B. Gründungsmitglied des bundesweiten Netzwerkes Forschung Kulturelle Bildung, des Netzwerkes Frühkindliche Kulturelle Bildung und war von 2013 bis 2021 Mitglied des Rats für Kulturelle Bildung.
Gilda Sahebi ist ausgebildete Ärztin und studierte Politikwissenschaftlerin. Ihr journalistisches Volontariat absolvierte sie beim Bayerischen Rundfunk, als freie Journalistin arbeitet sie mit den Schwerpunkten Innen- und Außenpolitik, autoritäre Systeme und Polarisierung. Sie ist Autorin für die »taz« und den »Spiegel« und arbeitet unter anderem für die ARD. Ihre Bücher »Unser Schwert ist Liebe«, »Die feministische Revolte im Iran« und »Wie wir uns Rassismus beibringen. Eine Analyse deutscher Debatten« erschienen 2023 und 2024 beim S. Fischer Verlag. Ihr aktuelles Buch »Verbinden statt spalten. Eine Antwort auf die Politik der Polarisierung« erschien im September 2025. Gilda Sahebi lebt in Berlin.
Gilda Sahebi (engl.) Gilda Sahebi is a trained physician and political scientist.
She completed her journalism traineeship at Bayerischer Rundfunk (Bayerischer Rundfunk) and works as a freelance journalist focusing on domestic and foreign policy, authoritarian systems, and polarization.
She writes for taz (taz) and Der Spiegel (Der Spiegel) and also works for ARD (ARD).
Her books Unser Schwert ist Liebe, Die feministische Revolte im Iran, and Wie wir uns Rassismus beibringen. Eine Analyse deutscher Debatten were published by S. Fischer (S. Fischer Verlag) in 2023 and 2024.
Her current book Verbinden statt spalten. Eine Antwort auf die Politik der Polarisierung was published in September 2025.
Gilda Sahebi lives in Berlin.
Dr. Michaela Stoffels *1970, ist Referentin für Kultur und Bildung beim Deutschen Städtetag. Ein Arbeitsschwerpunkt liegt im Bereich Erinnerungskultur / städtische Gedächtniseinrichtungen. Nach ihrem betriebswirtschaftlichen Studium und der Promotion in Neuerer Geschichte / Kunstgeschichte (Universität zu Köln) war sie 2008 bis 2019 als Studienleiterin für Kunst und als Grundsatzreferentin für Integration tätig. Parallel hat sie den Aufbaustudiengang Kulturmanagement (PH Ludwigsburg) sowie den Studiengang Kunstkritik & Kuratorisches Wissen (Universität Bochum) absolviert.
André Uelner war Leiter der Education Abteilung am Festspielhaus Baden-Baden, stellv. Schulleiter der Theaterpädagogischen Akademie der Theaterwerkstatt Heidelberg, Diversitätsagent im Programm 360° der Kulturstiftung des Bundes an der Deutschen Staatsphilharmonie Rheinland-Pfalz und Bildungsreferent der Bundesakademie für musikalische Jugendbildung Trossingen. Seine diversitätsorientierten Projekte wurden mehrfach ausgezeichnet, u.a. mit dem Preis ZukunftsGut.
Annemie Vanackere studierte Philosophie in Leuven und Paris sowie ein Jahr Theater- und Filmwissenschaft in Leuven. Sie arbeitete als Produktionsleitung u.a. für STUC und das Festival KLAPSTUK, 1993 übernahm sie die künstlerische Leitung des Nieuwpoorttheater in Ghent. Von 1995 bis 2011 war Annemie Vanackere an der Rotterdamse Schouwburg beschäftigt, seit 2001 als künstlerische Ko-Leiterin sowie als Leiterin des an die Schouwburg angegliederten Productiehuis Rotterdam. Bis 2011 war sie zudem künstlerische Leiterin von »De Internationale Keuze van de Rotterdamse Schouwburg«, dem 2001 von ihr mitgegründeten jährlich stattfindenden internationalen Theater-, Tanz- und Performancefestival in Rotterdam. Seit September 2012 ist Annemie Vanackere die Intendantin und Geschäftsführerin des HAU Hebbel am Ufer in Berlin, das sie am 1. November 2012 mit ihrem Team neu eröffnet hat.
Das HAU Hebbel am Ufer steht mit seinen drei Häusern HAU1, HAU2 und HAU3 und der digitalen Bühne HAU4 für aktuelle künstlerische Positionen an der Schnittstelle von Theater, Tanz, Performance, Musik, Bildende Kunst und diskursiven Formaten außerdem ist es Veranstalter*in des internationalen Festivals »Tanz im August«.
Annemie Vanackere (engl.) Annemie Vanackere studied philosophy in Leuven and Paris, as well as theatre and film studies for one year in Leuven.
She worked as a production manager, among others for STUC (STUC) and the KLAPSTUK Festival (Festival KLAPSTUK), and in 1993 took over the artistic direction of Nieuwpoorttheater (Nieuwpoorttheater) in Ghent.
From 1995 to 2011, Annemie Vanackere worked at Rotterdamse Schouwburg (Rotterdamse Schouwburg), from 2001 onward as Co-Artistic Director and as head of Productiehuis Rotterdam (Productiehuis Rotterdam), which was affiliated with the theatre.
Until 2011, she was also Artistic Director of “De Internationale Keuze van de Rotterdamse Schouwburg” (“De Internationale Keuze van de Rotterdamse Schouwburg”), the annual international theatre, dance, and performance festival in Rotterdam that she co-founded in 2001.
Since September 2012, Annemie Vanackere has served as Artistic Director and Managing Director of HAU Hebbel am Ufer (HAU Hebbel am Ufer) in Berlin, which she reopened with her team on 1 November 2012.
With its three venues HAU1 (HAU1), HAU2 (HAU2), and HAU3 (HAU3), as well as the digital stage HAU4 (HAU4), HAU Hebbel am Ufer (HAU Hebbel am Ufer) stands for contemporary artistic positions at the intersection of theatre, dance, performance, music, visual arts, and discursive formats.
It is also the organizer of the international festival Tanz im August (Tanz im August).
Christine Watty , Berlin, ist Redaktionsleiterin und Moderatorin bei Deutschlandfunk Kultur. Sie betreut Radiosendungen, moderiert und konzipiert neue digitale Formate. Ihre Themen: Kultur und Politik sowie die dazugehörigen gesellschaftlichen Diskurse und Debatten.
Dr. Wolfram Weimer ist seit dem 6. Mai 2025 Staatsminister für Kultur und Medien. Der promovierte Historiker, Verleger und Publizist ist parteilos und verfügt über langjährige Erfahrung im Mediensektor. Nach dem Studium der Geschichte, Germanistik, Politikwissenschaft und Volkswirtschaftslehre sowie der Promotion begann er seine journalistische Laufbahn bei der dpa in Washington und der Frankfurter Allgemeinen Zeitung. Anschließend war er Chefredakteur der Welt, der Berliner Morgenpost, des Focus und des von ihm gegründeten Magazins Cicero. 2012 gründete Weimer die Weimer Media Group, zu der Magazine wie The European und Business Punk sowie ein Buchverlag gehören.
Dr. Wolfram Weimer (engl.) He has served as Minister of State for Culture and the Media (Staatsminister für Kultur und Medien) since 6 May 2025. The promovierte Historiker, Verleger and Publizist is unaffiliated with any political party and has many years of experience in the media sector. After studying history, German studies, political science and economics and completing his doctorate, he began his journalistic career at the German Press Agency (Deutsche Presse-Agentur, dpa) in Washington and at the Frankfurter Allgemeine Zeitung. He then served as Chefredakteur of WELT (Die Welt), the Berliner Morgenpost, FOCUS (Focus) and the magazine Cicero, which he founded. In 2012, Weimer founded Weimer Media Group, which includes magazines such as The European and Business Punk, as well as a book publishing house.
Dr. Liya Yu ist neuropolitische Philosophin und Politikwissenschaftlerin. Sie entwickelt einen neurowissenschaftsbasierten Gesellschaftsvertrag, um die politischen Herausforderungen unserer liberalen Demokratien zu bewältigen. Sie ist die Autorin von Vulnerable Minds: The Neuropolitics of Divided Societies (2022) und Hirn statt Moral: Warum nur Neuropolitik den gesellschaftlichen Zusammenhalt sichert (April, 2026). Yu wuchs in Deutschland als Kind chinesischer Einwanderer auf, studierte an der University of Cambridge und promovierte an der Columbia University in New York. Sie verfügte über internationale Lehraufträge in den USA, Asien und Europa. Das Philosophie Magazin kürte ihre neuropolitische Theorie zu einer der wichtigsten Ideen für 2025, Brand New Bundestag nominierte sie für den Progressive Science Voices Award 2024. An der Universität der Künste entwickelte sie den weltweit ersten Kurs an der Schnittstelle von Neuropolitik und Performance Kunst. Ihre Interviews und Beiträge zu politischer Neurowissenschaft, Rassismus und Dehumanisierung sind in ARD, ZDF, DIE ZEIT, Tagesspiegel, BBC, New Scientist u.v.m. erschienen.
Dr. Liya Yu (engl.) Dr. Liya Yu is a neuropolitical philosopher and political scientist. She is developing a neuroscience-based social contract to address the political challenges facing our liberal democracies. She is the author of Vulnerable Minds: The Neuropolitics of Divided Societies (2022) and Brains Instead of Morality: Why Only Neuropolitics Can Safeguard Social Cohesion (Hirn statt Moral: Warum nur Neuropolitik den gesellschaftlichen Zusammenhalt sichert, April 2026). Yu grew up in Germany as the child of Chinese immigrants, studied at the University of Cambridge, and earned her doctorate at Columbia University in New York. She has held international teaching appointments in the United States, Asia, and Europe. Philosophie Magazin (Philosophie Magazin) named her neuropolitical theory one of the most important ideas of 2025, and Brand New Bundestag (Brand New Bundestag) nominated her for the Progressive Science Voices Award 2024. At the Berlin University of the Arts (Universität der Künste Berlin), she developed the world’s first course at the intersection of neuropolitics and performance art. Her interviews and contributions on political neuroscience, racism, and dehumanization have appeared in ARD (ARD), ZDF (ZDF), DIE ZEIT (DIE ZEIT), Tagesspiegel (Tagesspiegel), BBC (BBC), New Scientist (New Scientist), and many other outlets.