Sönke Rix , geboren 1975, absolvierte nach seinem Realschulabschluss von 1994 bis 1996 eine Ausbildung an der Fachschule für Sozialpädagogik. Nach seinem Zivildienst war er von 1997 bis 2005 als anerkannter Erzieher tätig, beziehungsweise als Fachkraft für Berufs- und Arbeitsförderung bei der Diakonie-Hilfswerk Schleswig-Holstein. Von 2000 bis 2024 engagiert er sich außerdem als ehrenamtlicher Betreuer beim Amtsgericht Eckenförde.
Seine politische Karriere begann Sönke Rix im Jahr 1992 mit dem Eintritt in die SPD. Zwischen 1994 bis 2005 war er Ratsherr in Eckernförde. Von 2002 bis 2003 gehörte er dem SPD-Landesvorstand Schleswig-Holstein an und führt von 2002 bis 2019 als Vorsitzender die SPD Rendsburg-Eckernförde. Zudem ist er von 2011 bis 2018 Vorsitzender des SPD-Landesparteirates Schleswig-Holstein. Danach war er Sprecher der SPD-Landesgruppe Schleswig-Holstein und stellvertretender Vorsitzender der SPD Schleswig-Holstein. Seit 2021 ist er Vorsitzender der SPD Eckernförde.
Von 2005 bis 2025 war Sönke Rix Mitglied des Deutschen Bundestages. In dieser Zeit hatte er von 2005 bis 2014 die Funktion des Obmanns der SPD-Fraktion im Unterausschuss für Bürgerschaftliches Engagement inne. Hier war er federführend für die SPD-Fraktion für die Förderung der Zivilgesellschaft und des Ehrenamtes zuständig. Er war außerdem Sprecher der Arbeitsgruppe „Strategien gegen Rechtsextremismus“ der SPD-Fraktion. Hier hat er sämtliche parlamentarische Arbeit der Demokratieförderung und politischen Bildung für die SPD-Bundestagsfraktion koordiniert und mitbestimmt.
In der 17. Wahlperiode war Sönke Rix Mitglied im Untersuchungsausschuss „Terrorgruppe NSU“. Dort war er für die SPD-Bundestagsfraktion insbesondere für die Frage zuständig, welche Folgen der fehlerhafte Umgang mit dem NSU für die Förderung der Zivilgesellschaft und der politischen Bildung bei der Arbeit gegen Rechtsextremismus hat.
Während seiner gesamten Zugehörigkeit im Deutschen Bundestag war Sönke Rix für seine Fraktion für die Politik für die nationalen bzw. autochthonen Minderheiten zuständig.
Als frauenpolitischer Sprecher und für Gleichstellungspolitik zuständiger stellvertretender Fraktionsvorsitzender war er Mitglied im Stiftungsrat der Bundesstiftung Gleichstellung.
Zwischen 2014 und 2025 war er außerdem Mitglied im Fraktionsvorstand und von 2021 bis 2025 der stellvertretende Vorsitzende der SPD-Fraktion in den Bereichen Familie, Senioren, Frauen und Jugend, Bildung und Forschung und Kultur und Medien.
Seit März 2026 ist er der Präsident der Bundeszentrale für politische Bildung/bpb.